Mit den Jahren ist die Zahl der chronisch Kranken, Krebspatienten, Allergikern usw gestiegen. Für viele ist der Zusammenhang zwischen solchen Erkrankungen und der Mundgesundheit nicht ersichtlich. Es erscheinen immer mehr Studien und es gibt immer mehrere Stimmen, die Zweifel an verschiedenen Therapieansätzen der Schulmedizin äußern.

Die Homöpathie
Der deutsche Arzt, Dr. Samuel Hahnemann, entwickelte das System der Homöopathie vor mehr als 200 Jahren. Sie basiert sich auf dem von Hahnemann postulierte Ähnlichkeitsgesetz: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. In der Homöopathie wird daher das Arzneimittel als passend betrachtet, das beim gesunden Menschen unverdünnt ähnliche Symptome und Beschwerden hervorruft wie die Krankheit, gegen die es wirken soll.
Im klassischen Sinn der Homöopathie gibt es keine spezifisch zahnärztlische Homöopathie. Es hat sich eine Reihe von Heilmitteln herauskristallisiert, die sich in der Zahnarztpraxis bei bestimmten Indikationen bewährt haben. Wir verwenden viele solche Mittel in die Praxis, verschreiben sie dem Patienten für zu Hause als Begleittherapie bei mehreren Zahngeschehen. Solche Behandlungen bringen eine Besserung, wo die schulmedizinische Therapie bisher nicht geholfen hat.

Die Alternativmedizin und Komplementärmedizin
Die Therapien der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin stellen ein Alternative bzw. Ergänzung der schulmedizinischen Behandlung dar. Die meist bekannten sind die Homöopathie, die Ostheopathie und die Akupunktur.
Unter "Herd" versteht man ein chronische Entzündung, die Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers hervorrufen können und den Körper energetisch schwächen. Ein kranker Zahn, ein entzündeter Kieferknochen, ein krankes Zahnbett oder Unverträglichkeit bei der zahnärztlichen Materialien können Herde sein.
Einige wichtige Themen davon skizziert:

Thema Zahnherd (Fokus)

Schulmedizinisch handelt es sich um einen wurzelbehandelten Zahn, wo an der Wurzelspitze sich eine chronische Entzündung entwickelt hat. Sie ist röntgenologisch sichtbar und wird durch Wurzelspitzenresektion behandelt. Das ist seit Jahrzehnten bewiesen und überall anerkannt.
Komplementärmedizinisch ist aber jeder wurzelbehandelte Zahn, auch röntgenologisch perfekt gefüllt und total unauffällig ein Herd. Siehe nächste Thema.

Thema wurzelbehandelte Zähne

Bei der Wurzelbehandlung ist es anatomisch unmöglich das gesamte Kanalsystem des Zahnes (mit allen mikroskopisch sichtbaren Kanalverzweigungen) komplett zu reinigen und abzufüllen, es hinterläßt ein abgestorbenes Gewebe.
Die apikale Ostitis, die Entzündung des Knochens an der Wurzelspitze selbst wenn sie röntgenologisch nicht sichtbar (unauffällig) ist, begleitet immer jeden wurzelbehandelten Zahn.
Das hinterbliebene tote Gewebe zerfällt und wirkt zusammen mit der apikalen Ostitis toxisch für die Umgebung und verursacht Blockaden der Meridianen (nach chinesischer Medizin).
Man beschreibt auch die Unverträglichkeit bei den Wurzelfüllungsmaterialien, die neben vielen Metallen auch andere reizende Substanzen beinhalten.

Thema Parodontitis marginalis (früher Parodontose)

Eine Parodontitis marginalis bedeutet vor allem ein entzündetes bakterienbesiedelten Zahnbett, das aber nur ein Symptom innerhalb eines Komplexes ist, d.h die Krankheit ist nicht nur im Mund begrenzt, sondern sie umfasst den gesamten Darm. Aufgrund dieser Darmfehlbesiedlung (Dysbiose) entsteht eine Kettenreaktion, die nicht nur zur Zerstörung des Zahnbettes führt, sondern auch zu einer ständigen chronischen Belastung des Immunsystems (Störfeld).
Bei der Entstehung dieser chronichen Krankheit müssen mehrere Faktoren zusammenwirken: neben der pathogenen Mundflora, lokale Reizfaktoren (wie abstehende Kronen oder Füllungsränder), die korrosive Belastung des Zahnfleisches durch sich zersetzende Metalle, eine genetische Disposition (Anfälligkeit) oder eine Störung des Säuren-Basen-Haushalts.
Es handelt sich um eine Dysbiose

Thema Fluoride und Floridierung

Viele Beobachtungen, Studien und Untersuchungen in den letzten Jahrzehnten haben die ursprüngliche Überzeugung, dass die Fluoride eine kariesprophylaktische Wirkung besitzen, in Frage gestellt. Wir empfehlen keine Floridpräparate und am wenigsten die Fluoridtabletten für Kinder.

Thema Amalgam

Aus Verantwortung unseren Patienten gegenüber haben wir uns entschlossen, in unserer Praxis auf das Legen von Füllungen aus Amalgam zu verzichten. Weiter über Amalgam hier

Metalle in der Zahnheilkunde

Alle Metalle korrodieren im Mund und führen zu einer Metallbelastung, die erst nach vielen Jahren eintretten kann und in Form von Allergien oder toxischen systemischen Wirkungen in verschiedenen Schweregraden äußern kann. Die beste Vorbeugungsmaßnahme ist die Herstellung von metallfreiem Zahnersatz, der heutzutage für festsitzenden sowie für abnehmbaren Zahnersatz möglich ist.